
Die Rezepte werden in unserer Familie von einer Generation an die nächste weiter gegeben. Ich koche, wie meine Großmutter für uns gekocht hat und das schmeckt man. Die Speisekarte richtet sich stets nach dem Angebot der Saison mit allem, was frisch auf dem Markt zu haben ist. Für die Zubereitung nehmen wir uns viel Zeit! Zeit, die vielen von uns im hektischen Tagesgetriebe abhanden gekommen ist.
Damit alles schön frisch bleibt, werden Apfelmus, Gulasch oder eingelegte Zwiebeln in Weckgläser gefällt. Eingemachtes von Oma, das weckt behagliche Kindheitserinnerungen. Erinnerungen, die auf der Zunge zergehen. Omas Vorrat an Eingemachtem war immer Überwältigend und weil sie ausschließlich alles selbst machte, war alles frei von künstlichen Aromen, Farb- und Konservierungsstoffen. Genau so halten wir es auch.
Das Einkochen hat viele Vorteile. Es ermöglicht, die Qualität der Zutaten während der Saison optimal zu nutzen. Es entstehen besondere Aromen und eine andere Konsistenz. Das macht den uniformen Speiseplan wieder spannender.
Für den Transport nach Hause gibt es weder Plastikfolien noch Pappschachteln. Die Weckgläser können später einfach wieder zurückgeben werden. Essen "to go", aber bitte in Ruhe genießen: wie bei Oma eben.